Javascript ist deaktiviert daher funktionieren verschiedene Bereiche der Webseite nicht. Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser.

Unified Communications

Applikationen für Unified Communications (UC) gestalten die Kommunikation in Unternehmen effektiver. Sie optimieren den Arbeitsfluss der Nutzer, indem sie Fehler minimieren, wiederkehrende Tätigkeiten erleichtern und die Zusammenarbeit im Team sowie mit Geschäftspartnern vereinfachen.

Was ist  Unified Communications

Der Begriff Unified Communications (UC) wurde in den Jahren 2006 bis 2010 entscheidend geprägt. In diesem Zeitraum erschienen mehrere Studien, dies sich mit dem "Zukunfts"-Thema multimedialer Kommunikation am Arbeitsplatz im Unternehmen beschäftigt haben. Die wichtigste Studie für den Deutsch-sprachigen Raum erschien in 2008 mit dem Titel:  Unified Communications im Mittelstand, des damals führenden Analysten-Hauses Berlecon aus Berlin. Gefolgt von der Studie UC meets Business in 2010 durch Pierre Audoin Consultants (PAC), die erstmals das Thema Geschäftsprozess-Integration hervorhob.

Aus Sicht von estos nimmt Unified Communications den Kerngedanken von CTI auf (einfach wählen/Click2Call), überträgt diesen (der Marktforscher Gartner nennt ihn: „reduce the human latency“) aber auch auf andere Medien (E-Mail, Instant Messaging). Im Gegensatz zu einer klassischen CTI-Lösung, die typisch Telefonleitungs-zentriert aufgebaut ist, basiert UC-Software der neuesten Generation auf einer Personen-zentrierten Architektur. 

 

Diese stellt den Menschen als Kommunikationspartner, den „Gesprächspartner“, in den Mittelpunkt. Dieses Prinzip ist für eine langfristig erfolgreiche Umsetzung einer Unified Communications-Strategie in Unternehmen genauso entscheidend, wie das perfekte Zusammenspiel mit deren bestehender ITK-Infrastruktur.

Nach 2010 wurde das Thema Unified Communications schrittweise um Funktionen zur besseren Zusammenarbeit erweitert - man spricht nun bisweilen auch von Unified Communications and Collaboration (UCC). Das Momentum von Unified Communications hat die Erweiterung des Begriffs aber nicht erfahren. estos hat mit Pierre Audion Consultants 2012 eine weitere viel zitierte Studie zum Thema UCC meets Business veröffentlicht, die den Nutzen der Integration von Unified Communications- und Collaboration-Funktionen in Geschäftsprozess-unterstützende Software mit verschiedenen Fallstudien unterstreicht. Hier finden Sie die gesamte Studie zum Download.

 

 

Unified Communications Bausteine
Integration von Medien

Integration von Medien

Unified Communications basiert auf der Idee der Vereinheitlichung der Verwaltung und der Nutzung unterschiedlicher Medien zur Kommunikation am Arbeitsplatz. Der Nutzer soll dabei entlastet werden. Unified Communications Software baut auf jungen IP-Technologien wie SIP und webRTC auf, sollte aber auch im Sinne eines gewissen Investitionsschutzes abwärts-kompatibel zu älteren Telefonanlagen und Telefonen sein. Die Software unterstützt den Nutzer bei der Verwaltung und bei der Auswahl der jeweils für die Situation geeigneten Kommunikationsmittel. 

Präsenz Informationen

Präsenz Informationen

Die Präsenz bzw. Erreichbarkeit einer Person oder eines Gerätes wird durch ein entsprechendes Symbol bzw. Farbe-Codes in der UC Software dargestellt. Das Ziel ist es, den Kommunikationsfluß zwischen Personen, trotz häufig eingeschränkter Erreichbarkeit, optimal und ohne Frust zu gestalten. Im Unterschied zur einfachen Präsenz bei Instant-Messaging Tools kann UC-Software Informationen mehrerer Dienste (z.B. Telefonie und Kalender) in das Präsenz-Management einer Person einbeziehen (z.B. "beschäftigt - im Gespräch").

Kontextintegration

Kontextintegration

 

Den vollen Nutzen entfalten UC-Lösungen, wenn sie in den Kontext der täglichen Arbeit integriert werden. Eine solche Integration meint z. B. die Bereitstellung von Präsenz-Informationen zu einem Namen in ERP-, CRM-, Support- und Fachanwendungen und die Möglichkeit, direkt aus diesen eine Kommunikation, z.B einen Text-Chat oder Telefonanruf, auslösen zu können. Zweitens ist die Integration relevanter Daten, Werkzeuge und Prozesse mit der Kommunikation gemeint. Ein Beispiel hierfür ist das automatische Bereitstellen von Kundendaten bei eingehender Kommunikation in einem Pop-Up-Fenster bzw. Toast.

 

Weitere Funktionen

 

Als logische Konsequenz erfolgt die schrittweise Erweiterung der Kommunikation mit Funktionen zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Insbesondere dann, wenn mehrere Personen ein gemeinsames Ziel verfolgen. Typische Funktionen aus dem Bereich Collaboration als Ergänzung für Unified Communications, die systemseitig integriert werden können, sind: Desktop Sharing, Application-Sharing sowie Web-Meetings und -Konferenzen. So wird z.B. Ad-hoc-Zusammenarbeit an Dokumenten aus dem Arbeitskontext heraus ermöglicht.