Was versteht ESTOS unter Unified Communications?

Applikationen für Unified Communications (UC) gestalten die Kommunikation in Unternehmen effektiver. Sie optimiert den Arbeitsfluss der Nutzer, indem sie Fehler minimiert, wiederkehrende Tätigkeiten erleichtert und die Zusammenarbeit im Team sowie mit Geschäftspartnern vereinfacht. Damit nimmt UC den Kergedanken der Computertelefonie auf (einfach wählen/Click2Call), überträgt diesen (der Marktforscher Gartner nennt ihn: „reduce the human latency“) aber auch auf andere Medien (E-Mail, Instant Messaging). Im Gegensatz zu einer klassischen CTI-Lösung, die Telefonleitungs-zentriert aufgebaut ist, basiert UC-Software der neuesten Generation auf einer Personen-orientierten Architektur. Diese stellt den Kommunikationspartner, den „Gesprächspartner“, in den Mittelpunkt. Dieses durch SIP-Technologien getriebene Prinzip ist für eine langfristig erfolgreiche Umsetzung einer Unified Communications-Strategie in Unternehmen genauso entscheidend, wie das perfekte Zusammenspiel mit deren bestehender ITK-Infrastruktur.
Hintergrund:
Zur Konvergenz der Telefonie-Technologien (Voice over IP) gesellt sich auch eine Konvergenz der Software-Anwendungen auf dem PC-Arbeitsplatz. Moderne Internet-orientierte Protokolle wie SIP beschleunigen diesen Prozess. Dessen Ziel ist es, Einzelne, Teams und Organisationen ihre Aufgaben schneller und effizienter bewältigen zu lassen. Die klassische CTI rückt dadurch zwar „optisch“ etwas in den Hintergrund, gewinnt aber unter der Oberfläche weiter an Bedeutung, da sie nun nahezu alle kommunikationsorientierten Geschäftsanwendungen um die Komponente der Telefonie bereichert. Aus der klassischen CTI-Anwendung Wahlhilfe wurde eine Suite an Applikationen zum Thema Unified Communications. Dazu gehören zusätzlich zu CTI, Präsenz-Management auch Instant Messaging-Dienste, die sich für die schnelle, vertrauliche Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Partnern sogar schon gegenüber der E-Mail durchgesetzt haben. Überblick und Kontrolle des differenzierteren Geschehens am Arbeitsplatz erhält der Nutzer durch individuelle, für optimalen Arbeitsfluss gestaltbare Oberflächen. Auf Serverseite herrscht Transparenz. Anders wäre der Bedarf an Integration mit anderen Anwendungen nicht zu decken.

ProCall 4.0 Enterprise
ProCall One